Michaelas Heilung durch die Ayurvedakur:

Die vierwöchige Ayurveda Kur im Haus „Arnika“ hat mir sehr gutgetan und hat sich äußerst positiv auf meine Gesundheit ausgewirkt.

Einige meiner Kollegen haben mir gesagt, dass ich wunderbar erholt aussehen würde und meine Nachbarin meinte, dass ich nun um ein paar Jahre jünger (als 33 Jahre) aussehen würde. Das hört man natürlich gerne! Das Beste aber ist, dass ich meine langjährigen, starken Nackenverspannungen losgeworden bin und mein Rücken insgesamt viel lockerer geworden ist, was bewirkt, dass ich kaum noch Kopfschmerzen habe. 

Fünf Kilo abgespeckt – bei leckerem indischen Essen!

Außerdem habe ich fünf Kilo abgespeckt, wobei ich nicht einmal auf leibliche Genüsse verzichten musste, denn das wäre mir auch schwergefallen und es wäre außerdem schade gewesen, da es jeden Tag leckeres, vegetarisches Essen gab. Wir haben sogar auf Wunsch eine Kochstunde bekommen und ich habe mir ein paar Rezepte aus der keralesischen Küche notiert. Ich habe ayurvedische Medizin mit nachhause bekommen, die ich nun fleißig einnehme und unter anderem soll damit mein Fettstoffwechsel auf Trab gebracht werden.

Der ayurvedische Arzt kam regelmäßig zur Untersuchung und er hat sich immer viel Zeit für alle Probleme und Fragen genommen. Zuerst hatte ich ehrlich gesagt so meine Bedenken bezüglich des langen Kuraufenthalts. 

Ich dachte, dass es mir in den vier Wochen vielleicht langweilig werden könnte und dass ich mit der ungewohnt vielen freien Zeit im Haus nicht klarkommen würde. Diese Bedenken waren jedoch völlig unbegründet.

Ausgefüllte Tage: Behandlungen und gute Gespräche

Die Massagen und Ölbehandlungen sind einfach fantastisch und ich kam zweimal am Tag in ihren Genuss. Am Morgen nach der Behandlung ruhte ich mich auf der gemütlichen Dachterrasse aus. Dann gab es Frühstück nach Kerala Art. Danach nahm ich eine warme Kräuterwasser-Dusche und dann ruhte ich mich wieder aus, las Bücher oder die englische Zeitung, die täglich ins Haus kommt, versuchte das Sudoku aus der Zeitung zu lösen, hörte Musik, oder unterhielt mich bis zum Mittagessen. Nach dem Essen unterhielten wir uns meist am Tisch noch eine ganze Weile. Man kann von Heidi und Taya viel Interessantes über das Leben in Indien und über Ayurveda erfahren. Am Nachmittag stand auch schon die nächste Behandlung auf dem Programm. Danach war wieder etwas ausruhen angesagt, gefolgt von der zweiten „Duschzeremonie“, denn der Körper musste wieder vom Öl gereinigt werden.

Ich habe öfter einen Abendspaziergang gemacht, z.B. zum nahegelegenen Fluss oder habe einen der vielen Tempel in der näheren Umgebung besucht. Die Keralesen sind sehr freundlich und ich wurde im exotischen Südindien plötzlich selbst zur Exotin 😉

Sightseeing, Einkaufen, Ausruhen

Nach dem Abendessen hat man wieder Zeit sich zu unterhalten, zu lesen oder auch zum Fernsehen. Meist ging ich schon gegen 22:00 Uhr zu Bett, da ich immer vor sieben Uhr aufgestanden bin und die Ayurveda Behandlungen auch ziemlich „schlauchen“, da sie eben sehr wirksam sind. Ein paar Mal haben wir auch ab 17 Uhr nach den Nachmittags-Behandlungen Fahrten in die Stadt zum Sightseeing und Einkaufen oder zum Strand unternommen, was mir immer viel Spaß gemacht hat. Während der ganzen Zeit wurde es mir also nie langweilig. Im Haus „Arnika“ herrscht zudem eine gute, positive Atmosphäre und die Betreuung ist individuell und liebevoll, weshalb ich den Kuraufenthalt dort nur wärmstens empfehlen kann. 

Michaela Zimmermann