Edytas Erfahrungen mit Ayurveda:

Ich habe das Haus Arnika im Internet gefunden, habe eine paar Emails mit Heidi ausgetauscht und hatte ein sehr gutes Gefühl dabei, dieses Haus für meine Ayurveda Kur auszuwählen.

Mein Gefühl hat sich voll und ganz bestätigt. Man spürt sehr schnell, dass man in guten und kompetenten Händen ist.

Heidi und Taya sind beide sehr aufmerksam und gehen sehr behutsam auf die Bedürfnisse und Wünsche der Gäste ein. Sie legen großen Wert auf die Qualität der Behandlungen und schaffen eine herzliche Atmosphäre im Haus.

Gemeinsam mit dem Arzt wurden die Behandlungen individuell abgestimmt.

Obwohl ich überzeugt war, dass Ayurveda gut ist und auch der Arzt kompetent schien, habe ich die ersten zehn Tage die Kur immer wieder hinterfragt.

Woher will der Arzt denn wissen, was ich brauche, er fragt mich ja nichts und misst lediglich meinen Puls, bringt das denn wirklich etwas etc.???

Nach den zehn Tagen fühlte ich mich jedoch immer besser und wurde quasi stündlich entspannter, bis ich irgendwann die Kur und die Konsultationsmethode des Arztes nicht mehr in Frage stellte und nur noch genoss.

Persönliches Highlight war für mich der Stirnguss (shirodhara). Eine Behandlung, die meistens am Ende der Kur durchgeführt wird, bei der warmes Öl eine ¾ Stunde lang in sanftem Strahl über die Stirn fließt.  Dabei unternimmt man schon die eine oder andere Phantasiereise.

Meine nächste Ayurveda Kur würde ich wieder im Arnika Haus machen.

Mir ist auch klar geworden, dass mindestens drei Wochen Zeit nötig sind. Vier Wochen wären sogar noch besser.

Mein Tempelbesuch:

Als Ayurveda Kurgast wohne ich in dem Haus Arnika und höre öfters fast den ganzen Tag Tempelmusik. Es entsteht der Eindruck, dass sich unweit ein zwei drei große Tempel befinden, in die Menschenmassen stürmen. So beschloss ich diese Gottesstätten zu besuchen. Ein gläubiger junger Inder, ein Familienmitglied, war so nett mich zu begleiten. Auf dem Weg fragte er bereits, ob ich meine Tage hätte. Eine etwas persönliche Frage, möchte ich meinen. Ich wusste jedoch bereits, dass Frauen während ihrer Periode keinen Tempel betreten dürfen, und verneinte die Frage ruhig. Als wir am Ziel waren, glaubte ich meinen Augen nicht. Meine Erwartung wurde komplett widerlegt. Am ersten Tempel angekommen, stand ich vor einem kleinen Hof, auf dem drei kleine Ziegelhäuschen standen, in denen Gottesfiguren in Vasengröße sich befanden, vor denen sich die wenigen Besucher ehrfürchtig verbogen. Das war also der große Tempel, der so viel Krach machte.

Sehr beeindruckt hat mich die Ehrfurcht und Hingabe, mit der die Gläubigen beten und die Götter verehren.

Edyta