Angelikas Ayurveda Kurerfahrungen:

Was dann aber während meines fast 4-wöchigen Aufenthaltes hier passierte, übertraf alle meine kühnsten Erwartungen. Nachdem mein Entschluß, eine Auyrveda-Kur in Indien zu machen, feststand, stieß ich bei meinen Recherchen auf die Webseite von Heidi und Taya …… und ich wusste: Da will ich hin! 

Wovon ich jetzt zutiefst überzeugt bin: Das war kein Zufall! 

Ich hatte keine großen gesundheitlichen Probleme, war allerdings sehr erschöpft von beruflichem Stress und dem oft hektischen Alltag. Ich war die letzte Zeit öfter mal krank, was ich bisher von mir nicht kannte. 

So habe ich mich also entschlossen, einmal ganz bewusst etwas für meine Gesundheit zu tun. Wie gut meine Entscheidung war, und wie groß mein gesundheitlicher Nutzen tatsächlich ist, wurde mir erst mit Abschluss der Kur so richtig bewusst. 

Freundlichkeit und Herzlichkeit 

In Trivandrum angekommen, wurde ich im Haus von Heidi und Taya von allen sehr herzlich empfangen. Diese Freundlichkeit ist etwas, das ich die ganze Zeit spüren konnte, auch von den fleißigen Angestellten, die immer darauf bedacht waren, dass es an nichts fehlt.  Heidi und Taya erfüllten jeden erfüllbaren Wunsch, so gut es möglich war. 

 Ich genoss die herzliche, familiäre Atmosphäre, weitab vom Massentourismus. 

Am ersten Tag meines Aufenthaltes kam auch gleich der Arzt, wir besprachen mit viel Zeit und in aller Ruhe meine Situation, das darauf abgestimmte Behandlungsprogramm und die notwendigen Medikamente zum Einnehmen. Heidis Hilfestellung beim Übersetzen erwies sich als äußerst hilfreich. 

Allerdings sollte ich schon bald auf eine ganz andere Weise Heidis Hilfe zu schätzen lernen! Ich war gerade dabei mich richtig einzugewöhnen, die Behandlungen und Massagen zu genießen. Großen Dank an die Therapeuten, die vor allem meinen ewig verspannten Rücken und schmerzhaften Rücken sehr intensiv „bearbeiteten“, was mir sehr gut tat. 

Unerwartetes Ereignis 

Meine erste Panikattacke traf mich mit voller Wucht und aus heiterem Himmel (so erschien es mir). Ich kenne Panik schon seit meiner Jugend. Während einer Psychotherapie vor mehreren Jahren in Deutschland erfuhr ich, dass ich unter unbestimmten Ängsten und einer sozialen Phobie litt.  Ich lernte diese anzunehmen und damit im Alltag gut umzugehen. 

 Bis zu dieser Nacht in Indien ……. 

 Ich weiß nicht, welcher Umstand am meisten dazu beigetragen hat, dass die noch unverarbeiteten Dinge so gewaltig an die Oberfläche drängten: Die Behandlungen, durch die Blockaden in den Muskeln gelöst wurden, die ungewohnte Umgebung, die viele Zeit, die man auf einmal für sich hat …. sicher etwas von allem. 

Nur wer so etwas schon einmal selbst erlebt hat, kann nachvollziehen, wie schlimm es ist, wenn sich diese Panik in eine unerklärliche, aber nicht kontrollierbare Todesangst steigert. 

Was ich sicher weiß: 

Nur durch Heidis unermüdliche Hilfe und Zuwendung ist es mir gelungen, diese Phobien (es war nicht die einzige) auszuhalten und durchzustehen, sowie mit meinen auch wieder stark hervorgetreten Ängsten umzugehen. 

 Diese Hilfe war absolut einfühlsam und professionell! 

 Zum einen sicher wegen ihrer therapeutischen Ausbildung, aber auch der vielen praktischen Therapieerfahrungen an sich selbst und ihren Klienten. 

Wir haben zusammen mehrere Rückführungen in vergangene Leben von mir gemacht, um den Grund meiner Ängste und Panik besser zu verstehen, diese letztendlich zu verarbeiten und auflösen zu können. 

Obwohl es hier um einen ganz persönlichen Bereich geht, kann ich nur sagen: Ich konnte mich Heidi vom ersten Moment an bedingungslos anvertrauen und würde es jederzeit wieder tun. Die positive Atmosphäre hier im Haus hat mir außerdem geholfen, mich den anderen gegenüber zu öffnen (was mir sonst kaum möglich war). Ich hatte viele gute Gespräche mit den anderen Gästen – und damit spürte ich – ich bin nicht allein. 

Der Schwerpunkt meiner Kur hat sich für mich immer mehr verlagert. 

Ich bekam nach wie vor das volle Behandlungsprogramm. Körperlich fühle ich mich jetzt, am Ende der Kur wie „runderneuert“, mir geht es richtig gut. 

 Die Arbeit an meinen Ängsten werde ich zuhause fortsetzen. Ich weiß, dass ich damit auf dem richtigen Weg bin. Auch wenn dieser nicht immer leicht ist, ich bin sicher, es lohnt sich für mich, ihn zu gehen. 

Dies zu erkennen war ganz bestimmt unbewusst das Hauptmotiv meiner Indien-Reise. 

Dafür, dass Heidi mich ein wichtiges Stück dieses Weges begleitet hat, möchte ich ihr von Herzen danken. 

Danke auch an Taya und alle anderen! 

Ich wusste, Indien wird mich verändern! 

Angelika