Joachims Heilungsbericht:

Ich habe im Internet lange recherchiert bis ich mich dafür entschieden habe, bei Heidi und Taya eine Ayurveda-Kur zu machen. Ich habe seit mehr als 20 Jahre Morbus Bechterew, eine chronisch entzündliche rheumatische Erkrankung, die bei mir zu Versteifungen in der Wirbelsäule und verspannten Muskeln geführt haben. 

Für mich war es wichtig einen Ort zu finden an dem ich mich wohl fühle und ich eine kompetente Behandlung bekomme. Die Erfahrungsberichte und der Emailaustausch mit Heidi haben mich überzeugt, dass das Haus Arnika so ein Ort sein könnte.

Und ich wurde nicht enttäuscht. Eigentlich wollte ich meine Ayurveda-Kur direkt am Meer machen. Heidi hat mir später erklärt, dass das Klima am Meer einer Ayurveda-Kur nicht zuträglich ist. Tatsächlich musste ich bei meinen zwei Ausflügen ans Meer feststellen, dass Wind und Sonne mich sehr angestrengt haben. 

Blockaden lösen mit Massagen

Eine meiner Sorgen war es, ob die Massagen auf der Holzpritsche für mich nicht zu anstrengend werden würden. Es war jedoch kein Problem und die Behandlungen wurden immer in einer Position durchgeführt, die für mich angenehm war. Die Massagen waren teilweise sehr intensiv. Deshalb musste ich öfters darum bitten ein bisschen gemächlicher massiert zu werden. Meistens wurde meinen Wünschen entsprochen – schließlich sollten ja die Blockaden gelöst werden – das geht nicht mit „Streichelmassage“.

Die Tage vergingen wie im Fluge. Den Morgen habe ich immer mit einer Tasse Tee begonnen. Danach habe ich gefrühstückt oder ich habe die erste Behandlung bekommen und danach gefrühstückt. Am Vormittag habe ich mich auf der Dachterrasse in meinen bequemen Liegestuhl gelegt, geschlafen oder gelesen.

Für mich war das Mittagessen und das Abendessen immer ein kleines Highlight. Das Essen war sehr, sehr gut.

Erst gegen Ende der Kur habe ich mich dann darauf gefreut, wieder mal etwas Fleisch zu essen.

Zu Beginn war die vegetarische Kost überhaupt kein Problem für mich. Am Nachmittag gab es nach einem kleinen Mittagsschläfchen wieder eine Behandlung, danach hieß es wieder Relaxen auf der gemütlichen Terrasse.  Ab und zu haben wir vor dem Abendessen einen kleinen Spaziergang zu einen der vielen Tempel gemacht. Ich habe während der Kur sehr viel gelesen und auch viele interessante Gespräche geführt und nette Bekanntschaften gemacht.

Ich hatte eigentlich eine 3,5-wöchige Kur gebucht. Da ich zeitlich flexibel war, habe ich meine Kur auf fünf Wochen verlängert. Der Grund war, dass ich spürte, wie gut mir die Behandlungen tun. Meine Muskeln wurden elastischer und die Haltung aufrechter. Ich wollte die Gelegenheit nutzen, um so viel wie möglich von dieser Kur zu profitieren.

Aufwärtstrend auch noch nach sieben Monaten

Auch wenn die Symptome der Krankheit nach der Kur nicht zur Gänze verschwunden sind (ich nehme immer noch entzündungshemmende Medikamente), hat sich doch sehr viel verändert. Ich habe vor dieser Ayurveda-Kur schon begonnen auf meinen Körper mehr zu achten und hatte bereits meine Ernährung umgestellt. Das hat mich auch schließlich dazu gebracht eine Ayurveda-Kur zu machen. Während dieser Kur habe ich dann sehr intensiv gespürt, wie sich eine gesunde Lebensweise positiv auf den Körper auswirkt. Nach der Kur habe ich weiterhin die Ayurveda-Medikamente genommen, die mir der Arzt verschrieben hat.  Sieben Monate danach befindet sich mein Körper immer noch im „Aufwärtstrend“. Die Beweglichkeit nimmt stetig zu und die Schmerzen werden immer weniger. Und ich denke, dass der Tag kommen wird, an dem ich auch auf die westlichen Medikamente verzichten kann.

Ich plane auf jeden Fall, eine weitere Kur bei Heidi und Taya zu machen.

Joachim