Birigits Bericht von ihrer Ayurveda Intensiv Erfahrung:

Nun bin ich schon wieder seit über zwei Wochen in Deutschland, die Zeit rast nur so dahin. Erstaunlicherweise hatte ich keine großen Probleme, mich auf den gewohnten Alltag einzulassen. Nur der erste Arbeitstag fiel mir doch recht schwer … aber auch das regelte sich wie von selbst. Klar … in den ersten Tagen hat mich eine große Müdigkeit überfallen, meist am frühen Abend. Bei einem Zeitunterschied von 4,5 Stunden kein Wunder. 

Glücklicherweise hatte ich nach meiner Ankunft hier noch ein ganzes Wochenende zum „Ankommen“. Gesundheitlich bin ich sehr aktiv und engagiert damit beschäftigt, meine alten Gewohnheiten abzustreifen bzw. zu ändern, was mir gar nicht so schwer fällt. Ich koche ohnehin leidenschaftlich gerne und so macht es mir nichts aus, mich neuen Rezepten zu widmen. Übrigens:  das Rezept für die Reispfannkuchen aus „Die Küchengötter“ kannst du getrost wieder löschen. Das funktionierte überhaupt nicht, eine einzige Katastrophe! 

Aber ich möchte dir unbedingt eines meiner Lieblingsrezepte für mein neues tägliches Frühstück schicken (im Anhang). Vielleicht hast du irgendwann mal Gäste, die Interesse daran haben. Ich jedenfalls habe damit sehr positive Erfahrungen gemacht, was die Bekömmlichkeit betrifft 

Haferbrei zum Frühstück 

Dieser Haferbrei liegt nicht schwer im Magen und man ist lange satt und außerdem schmeckt er unglaublich gut. Ich möchte nicht mehr darauf verzichten … und ich vermisse darin noch nicht mal das Obst, das früher nicht wegzudenken war. 

Das Kerala-Frühstück ist sehr abwechslungsreich kann jedoch in Deutschland kaum zubereitet werden 

Eine weitere Ernährungsumstellung betrifft das Brotbacken. Ich backe neuerdings weder mit Hefe noch mit Sauerteig, sondern mit Backferment. Mit diesem Ferment kann man mit allen Getreidesorten backen, ich habe mich wegen der besseren Bekömmlichkeit für Dinkel entschieden. Ein großer Vorteil ist, dass Ferment-Brote wesentlich saftiger sind als Hefebrote und nicht so schnell austrocknen. 

Ansonsten habe ich erst einmal Salate von meinem Speiseplan gestrichen. Nicht so tragisch, da ich Gemüse auch sehr gerne esse und man kann damit wirklich sehr variantenreich kochen. Und da ich als Vata-Mensch auf mal ein Stück Fleisch essen darf, ist das alles kein Problem. 

Alles in allem kann ich -denke ich- sagen, dass ich mich wohler fühle, meine Darmbeschwerden scheinen ganz langsam besser zu werden. Das Medikament von Eurem Arzt (diese pflaumenmusartige braune Paste) wirkt bei mir nicht so, wie es vorgesehen ist. Wahrscheinlich sollte ich die Dosis erhöhen, die Trägheit meines Darmes ist schon sehr extrem. 

Optimistisch 

Ich bin guter Dinge und optimistisch, dass ich meine Problematik eines Tages in den Griff bekommen werde. Da bin ich ziemlich sicher und ich glaube auch, dass ich die nötige Geduld entwickelt habe, die für einen positiven Verlauf unerlässlich ist. 

Richte viele Grüße an deine Köchin aus … die wunderbare Ingwerpaste ist in ständigem Einsatz; vielleicht kannst du mir bei Gelegenheit noch mal das Rezept dafür schicken, würde mich sehr freuen. 

Herzliche Grüße … hier ist es schon ab 16.30 Uhr düster, aber ab morgen soll uns die Sonne mal wieder für ein paar Tage beglücken 🙂 

Birgit