Ayurveda

Der Pitta-Typ

Im Gleichgewicht:
• mittlere Statur
• sehr intelligent, scharfsinnig, ehrgeizig und entscheidungsfreudig.
• guter Redner
• ordentlich und erfinderisch
• sucht neue Herausforderungen, übernimmt gerne Führungsaufgaben
• Organisationstalent
• hohes Energieniveau,  hat sehr viel Energie
• lebhafter Appetit , verträgt in der Regel jede Nahrung

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Eingetragen am: 25.10.2014

Der Vata-Typ

Im Gleichgewicht:
• Leichter Körperbau, nimmt schwer zu
• kreativ, flexibel, eloquent, innovativ, kreativer Chaot
• begeisterungs-fähig, phantasievoll
• lebendig, wach ,
• ideales Reiseland ist warm und feucht
• Abneigung gegen kaltes Wetter
• Appetit und Verdauung wechselhaft
Im Ungleichgewicht: Weiterlesen

Eingetragen am:

Innere Ruhe

Zitat aus dem Buch „Zehn Gebote der inneren Ruhe“ v. Lisette Thooft

“Innere Ruhe lässt sich auch deswegen nur schwer erreichen, weil Unruhe eine fast süchtig machende Wirkung hat und wir sind heute fast alle ein wenig zu Adrenalin-Junkies geworden. Das bedeutet, dass ein Moment der Stille in einem übermäßig vollgestopften Leben häufig ein unangenehmes Gefühl auslöst. Wir haben uns dermaßen an viele Reize, viel Aufregung, viel Wirbel und Betrieb gewöhnt, dass wir uns leer und ungemütlich fühlen, wenn sich nichts ereignet. Wir bezeichnen das als Langeweile, als Tief oder als schlechte Laune, vielleicht gar als Depression – doch in Wirklichkeit ist es eine Art Entwöhnungssymptom. Etwas in uns ruft nach neuen Reizen, nach Ablenkung. Die Entzugserscheinungen bei Unruhe sind genauso unangenehm wie die bei irgendeiner anderen Sucht. Viele Menschen können erst damit anfangen, wenn sie sich gewissermaßen den Kopf eingerannt haben.”

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Eingetragen am: 10.12.2013

Butter und Honig

Ayurveda hat detailierte Kenntnis über die Wirkung der Lebensmittel auf die Doshas. Eine Besonderheit dieser Lehre ist, dass es ein genaues Wissen gibt, welche Lebensmittel zusammen passen und welche in Kombination gegessen regelrecht toxisch wirken. Weiterlesen

Eingetragen am: 06.11.2012

Dhara – die Kunst des Gusses

Ayurveda hat eine sehr wichtige Behandlungsweise – das sind Güsse mit Kräuterölen oder anderen Flüssigkeiten.

dhara –> heißt fließen.  Die Flüssigkeit läßt man über Körperteile oder auch den ganzen Körper fließen.

Einer der bekanntesten Behandlungen ist

Shirodhara   – der Stirnölguß


Bei dem Stirnölguß werden verschiedene  hochwertiges Kräuteröle (Thaila)
verwendet, die je  nach Symptomen vom Arzt ausgewählt werden.
Ein warmer Ölstrahl wird über die Stirn geführt.

Dabei werden die drei Haupt-Nadis stimuliert, die auf der Stirn zusammenlaufen.

Dadurch wird ein tiefer Entspannungszustand erreicht.
Der Shirodhara wird im Liegen durchgeführt.
Besonders empfohlene Thaila für Stirnölgüsse heißen Kshirabala Thaila und Bhringamalakkadi Thaila,  hergestellt nach traditionellen Rezepten

Dieser Ölguss auf die Stirn beruhigt das gesamte zentrale Nervensystem.
Für viele Patienten ist er ein besonderes Erlebnis innerer Ruhe, Harmonie und Losgelöstsein.
Angewendet wird das Shirodhara vor allem bei neurovegetativen Störungen und Erschöpfungszuständen  – 

meist im letzten Drittel der Behandlungszeit .

Im Ayurveda wird der Kopf als Tor des Himmels bezeichnet.
Eine Behandlung des Kopfes öffnet dieses innere Tor und lässt uns
die Geschenke des Himmels empfangen.

Der Shirodhara wirkt

äußerst beruhigend und zugleich vitalisierende Wirkung auf das vegetative Nervensystem.
Es findet Einsatz bei chronischen Kopfschmerzen, Schmerzsyndromen, Schlafstörungen, Stress- und Burnout-Syndromen,
Depressionen, sowie zahlreichen weiteren psychosomatischen Erkrankungen und sogar Hauterkrankungen.

Diese Jahrtausende alte indische Methode bringt Körper und Seele in einen Zustand tiefer Zufriedenheit und Entspannung.
Geist und Sinne werden in Einklang mit Ihrem Körper gebracht.

Eingetragen am: 14.10.2011

Ankommen ist etwas schwer

Ich habe es ein wenig schwer, wieder hier anzukommen,
im Kopf aber auch im Körper.
Sagt dem Arzt, er hat ganz genau richtige Medizin mitgegeben,
ich habe seitdem nur einen ganz kleinen Herpes gehabt, fast ein Wunder!!!

Aber ich spüre ganz deutlich, dass ich ganz viel  AMA losgeworden bin!
Es geht mir ansonsten sehr gut!
Dass es ein wenig Geduld braucht, haben mir ja viele schon beschrieben.

Ich denke ganz sehr an Euch. Grüßt Tara!
Euer Haus ist ein kleines Paradies. Der Frühling hat heute hier einen ersten Versuch gemacht. Aber es ist noch kalt, ich laufe mit Felljacke herum…
Die Japankrise berührt mich unendlich sehr.
Und auch das Libanon-desaster. Weiss garnicht, ob man einfach so
weiterleben kann und soll, was zu tun ist……
Im Fernsehen selbst Sendungen über die Zeit „nach der Existenz der Menschen“.

Was für ein Luxus, mitten im „Weltuntergang“ so eine
wundervolle  Erfahrung von Panchakarma zu erleben…..

Ich grüße unbekannterweise alle zukünftigen Gäste und wünsche allen
so viel Erholung, wie ich sie fand…..

Seid aufs innigste umarmt von Eurer

A….…    25.1. – 27.2. 2011

Eingetragen am: 20.03.2011

Guten Abend und gute Nacht!

Nach Ayurveda wird die Nacht  durch ein mildes Abendessen günstig vorbereitet.
Es empfiehlt sich, mindestens zwei Stunden vor Zubettgehen nichts mehr zu essen.
Somit kann die Nahrung noch gut verdaut werden, und wir haben
genug Energie für einen erholsamen Schlaf.
Je später wir ins Bett gehen, umso ungünstiger beeinflusst Pitta unseren Schlaf.
Ab 22.00 Uhr können sich durch das ansteigende Feuer noch einmal Hunger
melden oder sonstige Gelüste oder Anspannungen.

Spätestens ab 22.30 Uhr sollten sich Körper und Geist im tieferen Ruhezustand befinden, damit sich das Verdauungsfeuer ins Körpergewebe zurückziehen kann und dort für die essentielle Zellregenerierung und -reinigung sorgt.
Zu spätes Aufbleiben und nächtliche Essorgien stören diesen Vorgang und führen längerfristig zur Verschlackung und Energielosigkeit.
Rechtzeitiges Zubettgehen erleichtert das Einschlafen, optimiert die Regenerierung,
und das Aufwachen erweist sich als Erfahrung des sich
„vollständig Erholt-fühlens“.

Ein beruhigender Kräutertee, ein besänftigendes Bad oder
eine Fußmassage mit Sesamöl
sind ayurvedische Rezepte für einen guten Schlaf.
Entspannungsmusik und beruhigende Düfte wie Sandelholz, Jasmin oder Lavendel bewirken ebenfalls eine gute Erdung.

Eine kleine abendliche Meditation rundet den Tag noch einmal ganzheitlich ab.

Eingetragen am: 07.02.2011

Ein weiser Mensch läßt Umsicht walten

Folgender Artikel ist ein einem Ayurveda-Buch von Dr. Vinod Verma abgedruckt,
den Charaka im 6. Jh. vr. Chr. schrieb :

Wenn wir nach ayurvedischen Hinweisen unsere Lebensführung und unser Essen  gestalten, könnnen wir bis ins hohe Alter
so einen beweglichen Körper haben, wie die Tänzerin auf diesem Bild  -:)

Eingetragen am: 31.10.2010