Gäste berichten

Indisches Essen schmeckt

Peter hat 6 Kilos in den 3 Wochen abgenommen und seine Gelenkschmerzen sind verschwunden.

Dabei hat er beim Essen kräftig zugegriffen. Kein Wunder, das indische Essen hat ihm sehr gut geschmeckt.

Ich habe mich von der ersten Stunde an total wohl gefühlt im Haus „Arnika“ – nicht zuletzt, weil du stets Zeit  für unsere Anliegen hattest. Nichts war dir zu viel. Besonders wertvoll waren auch deine Uebersetzungen, denn nicht immer verstand ich, was unser Hausdoktor meinte. Durch die vielen Gespräche, oft auch nach dem Essen, ist uns der indische Alltag sehr nahe gekommen.

Die beiden Therapeuten waren absolut kompetent. Sie verstanden es, mit jedem einzelnen Gast ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Bitte richte ihnen unseren herzlichsten Dank für ihr grosses Engagement aus.

In ganz guter Erinnerung werden wir den Weihnachts- und den Silvesterabend behalten. Wir hatten ein richtiges Familiengefühl. Auch Taya möchten wir für alles von Herzen danken.
Sein fröhliches Lachen klingt in unseren Ohren nach.

 Marianne und Peter – im Dezember 2014 und Januar 2015

 

 IMG_2025

IMG_2004                                                                             Weihnachtstafel

Eingetragen am: 28.01.2015

Wohlfühlen in seiner Haut

 

In meiner mail von gestern hatte ich versäumt Dir über die Nachwirkungen der Kur zu berichten.
Also wie ich schon sagte, es geht uns gut.  Die Gelenkschmerzen von Helmut sind ganz verschwunden, er geht zur Zeit jeden Montag zum Skifahren, das heisst für ihn Skibobfahren, da er mit seinem beschädigten Bein nicht auf einem Ski fahren kann. Die Bewegung in frischer Luft tut ihm natürlich sehr gut, da hat er wieder so richtig Lust darauf bekommen.
Mit seiner Haut hat sich auch etwas verändert, was sehr interessant ist. Helmut hatte immer schon eine sehr fettige Haut, neigt zu Pickeln und Akne (das hatte seine Mutter so weit ich weiss ihr ganzes Leben lang). Bevor wir uns kennengelernt hatten war das viel schlimmer, im Laufe der Jahre hatte sich das wesentlich gebessert (ich achte seit langem auf die Ernährung, das Kochen usw.). Jedenfalls ist es so, dass Helmut seit der Kur eine sehr viel weichere Haut hat, die viel weniger fettet. Das heisst Helmut hat normalerweise täglich das Bedürfnis sich zu duschen, er sagt immer die Hautabsonderungen machen in wund  (z.B. unter den Achseln, in der Leistengegend und so) und nur nach einer Dusche mit Seife ist dieses Wundsein wieder weg und die Haut fühlt sich normal, entspannt und trocken an. Seit der Kur ist das ganz anders geworden. Er fühlt sich in seiner Haut zur Zeit sehr wohl.
Er muss sich nicht mehr dauernd mit Seife duschen, das Wundsein ist weg, die Haut ist weich und fein. Wahrscheinlich atmet die Haut einfach wieder normal nach der Entgiftung. Und vermutlich fühlt er sich auch deshalb so wohl. Ausserdem spricht er schon von selber wieder davon, dass man die Kur wiederholen muss.

Und jetzt zu mir.
Auch ich fühle mich soweit wohl. Trotzdem habe ich Dir etwas zu berichten, aber da kann ich mir bislang nur etwas zusammenreimen.

Während meiner Dienstreise war ich auf Seminarhotelkost angewiesen.

Natürlich wähle ich in solchen Fällen aus, so gut es geht. Eines Abends gab es halt gar nicht viel (auszuwählen), kalte Salate, Mayonaisen, Wurst, Räucherfische, Käse ect.. Ich war hungrig und hatte mir etwas Räucherfisch und etwas Käse genommen, es war nicht viel. Gegen Mitternacht bin ich aufgewacht, mir war schlecht. Das dauerte 1 Stunde, dann hatte ich genug und setzte dem ganzen ein Ende indem ich versuchte alles aus dem Magen herauszubringen was da vor sich hinbrummelte. Kurz und gut, das hat mich ziemlich hergenommen wenn Du verstehst was ich meine, am darauffolgenden Tag und noch am nächsten habe ich fast nichts schlucken können.

Gestern Mittag habe ich ein (großes) Käsebrot gegessen. Mir war danach.

Insgesamt esse ich seit der Kur immer noch meist vegetarisch bis auf 1 x pro Woche, da gibt es Fisch. Ausnahmen siehe oben und gestern. Jedenfalls wurde mir kurz nach Mittag (gestern), immer übler, nach 2 Stunden war mir so schlecht, dass ich mich hinlegen musste, ich konnte mich kaum noch auf den Beinen halten. Ich hatte das Gefühl, dass die zunehmende Übelkeit vom Magen ausging. Erbrechen konnte ich nicht.

Hinzu kamen fürchterlich starke Kopfschmerzen. Nach ca. 1 1/2 Stunden im Bett war es vorbei.
Am Abend fühlte ich mich wieder wohl. Vielleicht hat das auch etwas mit dem Fett zu tun.
Und beide Male war es gegen 12 Uhr – einmal Mitternacht und einmal am Tag.
Kann es sein, dass noch eine sehr hohe Sensibilität auch beim Essen da ist ?

Viele liebe Grüße, natürlich auch an Dein ganzes Team

Alexandra

Eingetragen am: 07.01.2015

Pause, Entgiftung, Regeneration

Nun war ich schon das zweite Mal in Indien bei Heidi und Taya und habe mich 24 Tage behandeln und verwöhnen lassen. Mit viel Kraft und Lebensfreude bin ich zurück in den grauen deutschen Winter. Ich komme mir vor wie die Maus Frederic, die im Sommer Licht und Wärme für die langen, kalten Wintertage gesammelt hat.

Mir ist wieder einmal sehr bewusst geworden, wie wichtig Pause, Entgiftung und Regeneration ist. Mit dem Auto geht man alle 2 Jahre zum TÜV, in der Wohnung oder im Haus macht man in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen Großputz. Vom eigenen Körper und Geist erwartet man jedoch, dass diese störungsfrei funktionieren.
Krankheit wird dann als Schicksal oder altersbedingt hingenommen.

Ich bin mittlerweile fest überzeugt, dass letzteres nur teilweise stimmt. Die Ayurvedakur in Indien ist für mich persönlich inzwischen ein wesentlicher Baustein, um möglichst auch im Alter gesund, lebensfroh und leistungsfähig zu bleiben.

Die Kur ist eingeteilt in 3 Abschnitte, jeweils 7 Tage Behandlung und anschließend
1 Reinigungstag. Zwischendurch habe ich innerlich immer wieder überprüft,
ob es wirklich 24 Tage sein müssen und mein Körper antwortete mit einem
eindeutigen „Ja“. Man hätte sich statt der jeweils 7 Tage auch 5 Tage behandeln lassen können, doch nach 5 Tagen, hatte ich immer das Gefühl, dass noch etwas fehlt und
nach 7 Tagen war es „rund“. Vermutlich hat es tatsächlich einen tieferen Sinn diese
jeweils 7 Tage zu empfehlen.
Auch wenn ich noch keinen Monat wieder zu Hause bin, freue ich mich schon jetzt auf meinen nächsten Aufenthalt in Kerala.

Bernadette November 2014

Eingetragen am: 07.12.2014

Haus Arnika: eine Zeit zum Innehalten

Drei Wochen Ayurveda-Kur in Trivandrum, Kerala

Vorgeschichte: Sechs Jahre volles Programm: Arbeiten, studieren, Aufbau meiner Praxis, Kinder, Haus und Garten, Hunde, Engagement im sozialkulturellen Bereich – ein Marathon!

Resultat: Totale Erschöpfung mit der Unfähigkeit zur Ruhe zu kommen. Langsames jedoch stetes ansteigen meines Körpergewichtes infolge Stress. („Ein Hamster im Hamsterrad“)

Weiterlesen

Eingetragen am: 30.08.2014

Ayurveda im Haus Arnika – eine Reise, die sich gelohnt hat

Ich möchte im Vorfeld anmerken, dass ich vor knapp 20 Jahren eine Ausbildung zur Ayurvdatherapeutin gemacht und fünf Jahre eine kleine Ayurvedapraxis geführt habe. Mein Mann hat schon einige Ayurvedakuren in Deutschland und dem europäischen Ausland gemacht – d.h., wir beide wissen um die Möglichkeiten und die Kraft dieser alten indischen Heilkunst.

Weiterlesen

Eingetragen am: 10.07.2014

Meine erste Ayurveda-Kur – Erfahrungsbericht

Die Ayurveda Kur bei Heidi und Taya ist meine erste Ayurvedakur und auch meine erste Reise nach Indien. Ich bin Anfang September dieses Jahres kurzentschlossen für vier Wochen zur Pancha Karma Kur angereist. Nun bin ich schon neun Wochen zurück in Deutschland und mir gehts einfach gut. Die Kur wirkt nach!

Weiterlesen

Eingetragen am: 18.05.2014

Eine Oase der Ruhe und des Friedens!

Verstand und Seele sind zwei Antagonisten: sie kämpfen ewig miteinander. Lassen Sie zu, dass die Seele gewinnt und Sie werden vielleicht das erste Mal die Harmonie in sich spüren!

Genau das habe ich bei Heidi und Jaya erlebt. Heidi, Jaya und die Therapeuten haben es ermöglicht, dass ich diese Harmonie in mir entdeckte. Das ist ein wunderbares Gefühl und es stärkt einen für den Alltag. Nein, nicht wieder Skepsis aufkommen lassen und sich fragen: Ja aber für wie lange hält das an? Weiterlesen

Eingetragen am: 19.03.2014

Reise und Behandlung

Großer Szenenwechsel, aber immer noch Indien:
Ayurvedakur in Kerala.

Mit dem Nachtzug fuhren ich und eine Engländerin, die zum Glück auch nach Trivandrum reisen wollte abends in der Nähe vom Shantivanam Ashram los und kamen nach einmal Umsteigen gegen Mittag in Trivandrum an, schon nahe an der Südspitze Indiens.

Der Nachtzug war erstaunlich angenehm, Man konnte gut liegen, die Toiletten (Stehtoiletten) waren sauber und auf den Liegen uns gegenüber reiste ein Mutter mit zwei Söhnen, was auch sehr angenehm war. Meinen Rucksack kettete ich zwar unter dem Bett fest, aber wahrscheinlich wäre es nicht nötig gewesen.
Auf den Bahnhöfen fielen wir natürlich auf, aber es hielt sich in Grenzen.
Erster Eindruck von Kerala

Erstaunlich, bei Tageslicht Kerala, diesem Bundesstaat im Südwesten zu begegnen. Wirklich ein anderes Land als Tamil Nadu: Überwiegend bewaldet (meist Kokospalmen), während Tamil Nadu überwiegend aus trockenem Grasland oder Feldern bestand. Und viele sehr schöne große Häuser gibtes in Kerala! Nur wenige relativ kleine sehr arme Siedlungen sind mir vom Zug aus zu Gesicht gekommen. Wie ich inzwischen erfahren habe, sind Hauptgründe zum einen die Nähe der Golfstaaten, wo viele Familienangehörige arbeiten und das Geld zu Hause investieren. Zum Anderen herrschte hier seit der Unabhängigkeit Indiens überwiegend eine kommunistische Regierung oder Linkskoalition, die durch Übereignung von Land an vorher abhängige Arbeiter, durch massive Bevorzugung unterprivilegierter Kasten bei der Stellenvergabe und massive Hilfen beim Hausbau für arme Familien zu einer breiteren Verteilung des Wohlstandes beitrugen. Wieweit auch Geschichte und Mentalität, die auch anders sind, eine Rolle spielen kann ich schlecht beurteilen. Die Keralesen sind tendenziell grösser und freier in ihrem Auftreten als die Tamilen.
Die Lage am arabischen Meer spielt wohl eine grosse Rolle.

Behandlung beginnt

So, und nun wohne ich in einem geräumigen Haus mit schöner Dachterrasse und rundherum viel Grün – vor allem wieder Kokospalmen und Bananenbäume – , habe ein Zimmer mit Mückenschutz an den Fenstern, so dass ich ohne Moskitonetz auskomme und ein gekacheltes Bad mit Sitztoilette!
Dreimal täglich leckere Mahlzeiten und, zunächst jedenfalls, morgens und abends je ca. 1 Stunde Massage! Morgens mit einem Kräuterpulver und abends mit reichlich Öl. Ausserdem nehme ich noch verschiedene Kräutertabletten, dusche mit Kräuterabsud und erhole mich von den Massagen und Mahlzeiten. Es ist einfach toll.

Heidi und ihr indischer Mann (ich weiss noch nicht, wie sein Name geschrieben wird) sind sehr nette und interessante Menschen, so dass der Gesprächsstoff auch nicht so schnell ausgehen wird.
Außer mir sind zurzeit noch drei Leute hier.

Zwei freundliche Frauen helfen im Haushalt.

Einziger Wermutstropfen ist das einwöchige Tempelfest, das mit einer fast ganztägigen Musikbeschallung aus überall aufgehängten Lautsprechern verbunden ist. Bis Sonntag und dann noch mal am Mittwoch, einem besonderen Feiertag: 24 Stunden Beschallung. Das ist der einzige Tag im Jahr, an dem Gott Shiva, der durch seinen Tanz die Welt in Bewegug hält schläft – und da müssen die Menschen mit Gesang und Musik seine Arbeit übernehmen. Erst wollte ich noch mal für eine Woche abreisen, habe mich dann aber doch mit Ohrenstöpseln und Meditationsmusik über Kopfhörer sowie Gewöhnung mit der Sache arrangiert. Manche Musik ist auch ganz schön, manche aber recht gewöhnungsbedürftig (eintönige Gesänge, Tröten und Scheppern, um es ganz undiplomatisch zu sagen)
So freuen wir uns alle auf das Ende dieser Tage. Vielleicht wird es dann schwierig, sich an die Stille zu gewöhnen? Also ein kleines Paradies mit Auflagen – jedenfalls bin ich dennoch froh, hier gelandet zu sein!

Wen’s interessiert findet Näheres unter www.ayurveda-intensiv.de

Sehr schade, dass Ihr nicht einfach mal herkommen könnt, ich würde es jedem gönnen(nach nächstem Mittwoch)
So hoffe ich, ihr findet eure Erholungsräume und
grüsse ganz herzlich!

Vera

Kizhi vorber

Eingetragen am: 03.03.2014