dies und das

Abschied

Nach 4 Wochen sind heute Tochter, Enkelin und Schwiegersohn wieder abgereist. Es war eine sehr schöne, erfüllte Zeit. Besonders meine Enkelin mit ihren 11 Monaten hat sehr viel Freude geschenkt. Nicht nur mir, sondern sehr vielen Menschen, sowohl aus aus der Familie wie auch ganz Fremden, die sie spontan anlachten, ihr zuwinkten, auf den Arm nahmen, sie streichelten usw. Ein Spruch, der mir seit mehr als 30 Jahren hilfreich ist in solchen Situationen des Abschieds oder der Trauer, hat auch heute wieder seine Wirkung gezeigt: Nicht weinen, dass es vergangen, sondern lächeln, dass es gewesen. Unsere Luise hat in den letzten Tagen viel gelächelt und gelacht – sie hat gemerkt, welche Wirkung  sie damit erreicht! luise-lacht-kl.jpg

Eingetragen am: 01.09.2007

Kindernärrisch

Die Kinderfreundlichkeit der Inder/innen ist ja bekannt.  Sie sind nicht nur freundlich zu Kindern, sie sind „kindernärrisch“. Wirklich beeindruckend ist es allerdings, wenn man ganz real diese Erfahrung macht.
Meine Tochter kann mit ihrer Tochter – gerade 11 Monate – hingehen wohin sie will –
sofort wird die Kleine umringt, angelacht, angefaßt, in die Wange „gezwickt“  und meist auch gleich „weggenommen“,

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d.h. irgendwer nimmt sie auf den Arm, spielt mit ihr, trägt sie herum und läßt sich möglichst mit ihr fotografieren.

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Egal, ob in einem Einkaufszentrum, in einem Restaurant, in einem Tempel oder  oder …
die Kleine ist immer der Mittelpunkt.
Meine Enkelin reagiert ganz erstaunlich, d.h. sie läßt alles mit sich geschehen und findet
es offensichtlich interessant. Manchmal schaut sie schon etwas erstaunt oder leicht skeptisch (unsere Interpretation) wehrt sich jedoch nicht.
Tochter und Schwiegersohn sind auch nicht empfindlich, freuen sich, dass ihr Töchterlein so umschwärmt wird, sie ungestört essen oder einkaufen können, weil sich andere mit der Kleinen beschäftigen.

luise-restaurant-2c.jpg   In den Restaurants wird sofort ein Babystühlchen oder sogar eine Wiege gebracht.
Werde mal in Deutschland ausprobieren, wie da Eltern reagieren, wenn ich ihr Baby einfach hochnehme usw. usw. – wie es eben hier in Indien selbstverständlich ist.

Eingetragen am: 23.08.2007

Besuch

Seit 3 Wochen ist meine Tochter mit Mann und Töchterlich hier. Ich genieße sehr, dass sie hier sind, vorallem natürlich mein Enkelkind (sie ist 10 Mte.) Sie ist recht lebhaft, ständig in Bewegung. Die vielen Krähen haben es ihr besonders angetan, die mit lauten Krächzen wohl von ihren vielen Erlebnissen berichten. Die Kleine möchte immer näher an die Krähen, die sich auf Baumästen niederlassen oder auf der Brüstung der Dachterrasse. Sie beäugen uns zwischen dem Gekrächze interessiert ( das Interesse ist also gegenseitig) Wenn wir allerdings die Distanz  von 2 m unterschreiten, heben sie ab und lassen sich in etwas sicherer Entferung wieder nieder.

Krähe holt sich Tee

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Eingetragen am: 18.08.2007

Telefon – tote Leitung

Unsere Telofon-Leitung ist „tot“. Kein Pips zu vernehmen. Deshalb natürlich auch kein Internet-Zugang.
Zum Glück gibt es Handy, somit war es möglich, bei der  Störstelle anzurufen. Da wird der Anruf nur aufgenommen. Es gibt keine Erklärung und keine Antwort. Man kann auch nur EINMAL  anrufen. Dann ist die Tel.Nr. gesperrt. Man fühlt sich somit ziemlich hilflos, da es keine Möglichkeit gibt, eine Auskunft über Ursache, bzw. Dauer der Störung zu bekommen.
Nach zwei Tagen geht mein Partner persönlich in das Telofon-Office. Er erhält die Auskunft, dass sich „Water-Department“ und Telefon-Gesellschaft über einige rechtliche Fragen nicht einigen können. Was haben die beiden wohl miteinander zu tun??
Es vergehen weitere zwei Tage – immer noch tote Leitung.
Wir bekommen den Rat, eine schriftliche Beschwerde beim Hauptbüro abzugeben.
Mein Partner schreibt also den Beschwerdebrief und bringt ihn persönlich am 5. Tag um 17h in das Hauptbüro. Wieder erhält er die Auskunft, dass es „legal problems“ gibt.
Na, das kann ja lustig werden!
Zu unserer allergrößten Überraschung läutet Abends 21h das Telefon!
Haben sie  es doch tatsächlich geschafft, zwischen 17 h und 21 h  die Probleme zu lösen.
So etwas ist halt nur in Indien möglich.
Aller Ärger über die „unmöglichen Inder“ ist im Nu verflogen.

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