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Zur Ruhe kommen

Liebe Heidi, lieber Taya, mein dreiwöchiger Aufenthalt bei euch war genau das, was ich nach drei Monaten in Indien brauchte: Zur Ruhe kommen und meinen Körper nach der langen Zeit unterwegs wieder ins Gleichgewicht bringen. Und dies hat die Ayurveda-Kur in eurem familiären Haus auch geschafft! Die langen Massagen mit ausgesuchten Ölen brachten die nötige Entspannung, das Essen war nicht nur sehr lecker, sondern auch für meinen empfindlichen Bauch sehr gut verträglich und die ayurvedische Medizin sehr unterstützend und individuell abgestimmt. Ich habe viel über Ayurveda gelernt und werde Einiges davon auch zu Hause in meinen Alltag übernehmen (v.a. die richtige Lebensmittelkombinationen sowie für mein Dosha passende Nahrungsmittel und deren Zubereitung). Darüber hinaus wart ihr beiden auch bei anderen Dingen immer sehr hilfsbereit
(z. B. Taxi organisieren, Päckchen annehmen und weiterschicken). Vielleicht sehen wir uns noch einmal bei einer weiteren Kur im neuen Haus ? Liebe Grüße und alles Gute!
Désirée

28.01.2016

Eingetragen am: 12.02.2016

Sehnsucht nach Indien

Ich bin seit fünf Wochen wieder zu Hause, aber eine leise, beständige Sehnsucht nach Indien schwingt in mir nach. Ich vermisse das Land mit seinen freundlichen Menschen. Ich vermisse die Gastfreundschaft und das Willkommen sein in Heidis und Jayas Haus, das leckere vegetarische Essen, das Lesen auf der Dachterrasse und das sich Fallenlassenkönnen während meiner Kur.

Einsicht in indisches Leben

Ich vermisse die üppige Natur Keralas, die Tempelmusik am frühen Morgen, den Ruf der Vögel, den chaotischen Verkehr auf den Strassen. Das Besondere an meinem Ayurveda-Aufenthalt bei Heidi und Jaya erschloss sich mir erst im Laufe meiner vier Wochen dort als mir bewusst wurde, was mir geschenkt wird an Fürsorge, Herzlichkeit, Fröhlichkeit, Gelassenheit und Einsicht in indisches Leben.

Ich war zum ersten Mal in Indien und einen besseren Einstieg in den Subkontinent kann ich mir nicht vorstellen. Niemals hätte ich das in einem der typischen Strandresorts bekommen.

Kur ist anstrengend

Wie war das nun mit der Ayurveda-Kur? Ich kam ohne Schmerzen oder Krankheiten nach Indien, mehr aus Neugier und weil ich präventiv etwas für meine Gesundheit machen wollte. So kann ich auch nicht von markanten Verbesserungen eines Leidens durch die Ayurveda-Kur berichten, noch kann ich sagen, dass die speziellen Ölanwendungen und Massagen einen unmittelbaren Effekt hatten ausser der Entspannung und des Wohlbefindens. Ich hatte eine Anwendung am Morgen und eine am Nachmittag. Das klingt erst einmal wenig, aber mit den sich anschliessenden Ruhephasen, dem Duschen und den drei Mahlzeiten am Tag war es ein schönes Programm. Die Behandlungen fanden allesamt in einer Behandlungskabine auf der Dachterrasse statt, wo eine grosse Ayurveda-Liege steht und ein typischer Schwitzkasten, in dem ich auch im ersten Behandlungszyklus jeden Nachmittag für 30 Minuten schmorte. Alles wurde mit grosser Sorgfalt und Liebe durchgeführt, ein kurzes Gebet vor den Massagen und jeden Morgen wurde der kleine Altar in der Behandlungskabine mit neuen Blüten geschmückt und die Kokosöllampe angezündet. Ich fühlte mich immer gut aufgehoben. Ich habe keinen Vergleich zu anderen Ayurveda-Resorts, aber ich meine, sagen zu können, dass ich bei Heidi und Jaya eine authentische Kur mit traditionellen Heilmitteln erlebte. Obwohl ich vier Wochen „nur“ auf der Liege lag und Behandlungen unterschiedlichster Natur bekam, hat mich die Kur sehr angestrengt. Ich war sehr schlapp, einfach kaputt. Vielleicht hat es mit meinem geringen Gewicht von 48kg zu tun, ich weiss es nicht. Es dauerte nach meiner Rückkehr nach Deutschland gut vier Wochen bis ich wieder bei Kräften war. Ich bekam Medikamente mit nach Hause, die ich noch immer nehme. Ich habe sie vom Ayurveda-Arzt verschrieben bekommen, der einige Male auch während der Kur kam, um sich nach meinem Befinden zu erkundigen und um mir die Behandlungen und Medikamente für die nächste Phase zu verschreiben.

Keine ausgedehnten Ausflüge

Neben der Kur hatte ich genügend Zeit zum Sein oder Lesen oder zu Gesprächen mit Heidi. Letztere haben mir besonders gut getan, denn Heidi hat eine so ruhige und wissende Art die Zusammenhänge zu erklären, von ihren Erfahrungen zu berichten, Tipps auch und besonders zu geistigen Themen zu geben. Die Zeit in Indien kann auch besonders zur Beschäftigung mit der eigenen Person und Fragen des Lebens genutzt werden. Heidi war auch meine Begleiterin während meiner drei Ausflüge in die Stadt Trivandrum, die ich jeweils am letzten Tag eines Behandlungszyklus unternahm. Das empfohlene „Tour oder Kur“ kann ich nur unterschreiben, denn der Organismus ist von den Behandlungen gefordert, muss zudem noch mit der Hitze und der Luftfeuchtigkeit fertig werden, so dass ich ausgedehnte Ausflüge überhaupt nicht machen wollte.

Alles in allem bin ich sehr begeistert, meinen Ayurveda-Aufenthalt bei Heidi in Trivandrum gemacht zu haben. Neben den vielen Erinnerungen und Fotos bereichern seitdem auch noch zahlreiche neue Gewürze meine Küche und immer wenn ich indisch koche, denke ich mit grosser Freude an meine dortige Zeit.

Oktober 2015, Alexandra L.

Eingetragen am: 10.12.2015

Armes Indien

So wird dieses Land wohl immer noch gesehen.
Nun zeigt eine Kampanie von Premierminister Narendra Modi, dass dies nicht den Tatsachen entspricht. Beachtliche Mengen an Gold sind in Privatbesitz.

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Eingetragen am: 11.11.2015

Thakra Dhara

.. ist eine weitere Art eines Stirngusses
Dazu wird ein Milch-Kräuter-Mischung verwendet. Wie bei Shirodhara (siehe Blogbeitrag „Dhara“)wird die Flüssigkeit in einem gleichmäßigen Strahl über die Stirn geführt. In der Regel wird Thakra Dhara an 7 Tagen hintereinander angewendet.
Wirkungen: Fördert die Durchblutung des Gehirns und damit die Gedächtnisleistung
wirkt allgemein beruhigend und entspannend (reduziert Stress)
Bei allen Arten von Hautproblemen einschl. Psoriasis
Hilfreich bei chronischer Schlaflosigkeit

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Eingetragen am: 25.10.2015

Navaratri – ein sehr wichtiges religiöses Fest in ganz Indien

Navaratri

ist ein sehr wichtiges Fest in ganz Indien und wird 9 Nächte und 10 Tage gefeiert. (Ende September/Anfang Oktober)

  • In den ersten drei Nächten wird Durga/Kali, als zerstörerische Aspekt der Mutter, verehrt.
  • In den folgenden drei Nächten wird der schöpferische Aspekt Lakshmi gefeiert.
  • In den darauf folgenden Nächten der Wissensaspekt Saraswati angebetet.

Durga schützt die Menschheit vor dem Bösen und Elend durch die Zerstörung böser Kräften wie Selbstsucht, Eifersucht, Vorurteile, Hass, Wut und Ego. Sie wird als Universal-Mutter und der Mutter des Ganesh bezeichnet.

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Eingetragen am: 23.10.2015

Leaf Kizhi = Elakizhi

Leaf Kizhi ist  eine sehr wichtige Behandlung des Panchakarma

LeafKizhi verbessert die Durchblutung der Muskeln und der Haut. Wird eingesetzt bei Muskel- und Gelenkschmerzen

Hilfreich bei Arthritis, Ischias, Nackenschmerzen, Sportverletzungen, rheumatische Schmerzen

Baut Toxine ab, reduziert Vata

Alle Zutaten  sind hier zu sehen: Blätter von 7 verschiedenen Büschen und Bäumen, die Gewürze Gelbwurz, Bockshornklee, Kümmel, Steinsalz, sowie Zitronen, Knoblauch und Kokosnuss

Kizhi Zutaten

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Eingetragen am: 20.10.2015

Erster vollständig solarstrombetriebener Flughafen der Welt in Indien

Der kleine Flughafen Cochin International Airport im südindischen Bundesstaat Kerala ist der erste Flughafen der Welt, der komplett mit Solarenergie versorgt wird. Eine 12-MW-Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Gebäudes, die gerade in Betrieb genommen wurde, versorgt nun zusätzlich zu den bisherigen Solarstromanlagen den Flughafen mit ausschließlich erneuerbarer Energie. Die Photovoltaik-Anlagen des Airports sind im sonnigen Südindien in der Lage, die täglich benötigten 50.000 bis 60.000 Kilowattstunden Strom zu erzeugen.

Im vergangenen Jahr ließ der Betreiber des Flughafens,
CIAL (Cochin International Airport Limited), von Vikram Solar die erste 100 kW-Anlage auf dem Dach des Ankunftsterminals errichten.

Während der kommenden 25 Jahre wird dieses umweltfreundliche Energieprojekt CO2-Emissionen in Höhe von mindestens 300.000 Tonnen einsparen; das entspricht in etwa der Pflanzung von drei Millionen Bäumen.

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Die Solaranlage am Cochin International Airport

Eingetragen am: 11.09.2015