Ayurveda für den Westen?

Immer wieder werde ich gefragt, ob Ayurveda eine Heilmethode für „den Westen“ sein kann, da es doch aus einem so anderen Kulturkreis stammt.
Ayurveda basiert auf den allgemein gültigen Gesetzen des Universums. Danach ist alles aus fünf Elementen aufgebaut: Luft und Raum, Erde, Wasser, Feuer.
Sowohl die uns umgebende Natur mit dem Pflanzen- und Tierreich, wie auch die sog. unbelebte Natur ist aus diesen Elementen zusammengesetzt. Egal, ob im Osten, im Westen, im Norden oder im Süden. Die Prinzipen des Kosmos gelten auf allen Ebenen dieser Welt, also auch im Mikrokosmos unseres Köpers.

Westliches Denken neigt dazu, das Individuelle zu verallgemeinern. Was gut ist für einen, muss auch gut für den/die anderen sein. Die gleichen Symptome muss man doch mit den gleichen Mitteln behandeln können.

Ganz anders das Denken im Osten. Der Mensch in seiner Einmaligkeit wird gesehen, sowohl beim gesunden wie auch beim kranken Menschen. Erfahrung und Beobachtung haben ein hohen Stellenwert im Ayurveda – nicht das Analysieren oder sog. objektive Tatsachen.

Das ist es , was der Westen vom Osten lernen kann. Es geht meiner Meinung nicht in erster Linie darum, ob wir ein paar ayurvedische Medikament einnehmen oder uns mit Massagen verwöhnen lassen.

Wir im Westen sollten die Grundprinzipien des Ayurveda verstehen, damit wir optimalen Nutzen aus einer Ayurveda-Behandlung haben und im Alltag das jahrtausende alte Wissen sinnvoll- ohne großen Aufwand – anwenden können.

Eingetragen am: 23.07.2007
Thema: Alle Artikel, Ayurveda

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